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DIE
VEREINIGTEN KIRCHEN THE
UNITED CHURCHES
| Den
eindrucksvollsten Teil der Filmszene als Standbild können Sie sehen, wenn
Sie mit der rechten Maustaste klicken und dann "Wiederholen" deaktivieren. | The
most impressive part of the scene as freeze-frame you can see by clicking with
the right mouse button. After having done that deactivate "Wiederholen" ("Repeat"). |
Psalter
und Harfe wacht auf!
Lobe den Herren, der alles
so herrlich regieret, der
dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,
der dich erhält, wie es dir selber gefällt,
hast du nicht dieses verspüret?
| Lobe den Herren,
der künstlich und fein dich bereitet, der
dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet.
In wieviel Not hat nicht der gnädige Gott
über dir Flügel gebreitet!
|
Begleittext Der
Text des Chorals stammt von dem nur 30 Jahre alt gewordenen Pfarrerssohn
und Pietisten Joachim Neander (* 1650 in Bremen, + 31. Mai 1680 ebenfalls
in Bremen). Eigentlich hieß er mit Nachnamen "Neumann", aber -wie damals
üblich- gräzisierte er seinen Namen in das altgriechische Wort "Neander".
Neben Latein war in jener Zeit Altgriechisch die Gelehrtensprache. Er war zunächst
in Frankfurt/Main als Hauslehrer reicher Kaufmannsfamilien tätig und lernte
hier den Frankfurter Pfarrer und späteren Dresdner Oberhofprediger Philipp
Jacob Spener kennen, bis er 1674 Rektor der Lateinschule von Düsseldorf wurde.
Ihm zu Ehren nannte man im 19. Jahrhundert ein Tal des kleinen Flusses Düssel
bei Mettmann "Neandertal" ( "Neandertaler"),
weil er hier oft predigte und Lieder schrieb. Die Melodie entstammt einem
Lied aus dem 17. Jahrhundert, das 1665 in Stralsund und 1741 in Halle/Saale geistlich
wurde.

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© Wolfgang Jakupka |